.

                           Festspiele 2012

,

,

Bregenzer Festspiele 2012

Im Zentrum von André Chénier steht der gleichnamige französische Dichter, eine historische Figur, die in den Wirren der französischen Revolution vom glühenden Anhänger zum erbarmungslos Verfolgten wird und am Ende selbst auf der Guillotine endet.

"André Chénier ist nicht nur Umberto Giordanos Meisterwerk: Es ist, als sei dieses Werk eigens für die Bregenzer Seebühne komponiert worden, denn diese Oper bietet einfach die perfekte Mischung für diesen Ort: Eine packende Handlung und starke Charaktere, gefangen zwischen den Exzessen des Ancien Régime und dem Terror der französischen Revolution. Giordanos Musik ist Verismo allererster Güte und treibt die hochspannende Handlung  mit atemberaubender Geschwindigkeit voran." Indendant David PountneY   © Text und  Foto Bregenzer Festspiele.

Die Bregenzer Festspiele 2012 werden am 18. Juli eröffnet. Die Premiere des Spiels auf dem See ist am 19. Juli 2012. 

                                                                                                                                                     

.

.

                                                                   Arena di Verona 2011

Aufführungen

Aida 18.06./26.06./30.06./10.07./13.07./17.07./19.07./24.07./26.07./ 30.07./07.08./14.08./28.08./31.08./03.09.11
Nabucco 09.07./15.07./20.07./23.07./27.07./05.08./12.08./21.08./25.08./01.09.11
La Traviata 17.06./24.06./02.07./12.07./16.07./21.07./28.07./04.08./11.08.11
Barbier von Sevilla: 25.06./01.07./08.07./14.07./22.07./29.07.11
Romeo & Julia 20.08./24.08./27.08.11
La Boheme 06.08./13.08./19.08./26.08./30.08./02.09.11

alle Tickets unter www.pfalzticket.de
________________________________________________

.

Nibelungen Festspiele Worms 2012

.

Jud Süss
Worms, Platz der Partnerschaft
von Dieter Wedel und Joshua Sobol

2011 wurde „Die Geschichte des Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß“, bei den Nibelungen-Festspielen in Worms uraufgeführt. Vor der Premiere titelte Bild am Sonntag „Wedels Wagnis“, danach die Bunte „Gewagt und gewonnen“, die WAZ schrieb „Premierenpublikum feiert Dieter Wedels neue Produktion“, und die taz „Sommerspektakel mit Hintersinn“. Im 10. Festspieljahr hatte Worms mit einem Stück über die historische Figur des jüdischen Finanzberaters, dessen Geschichte – ebenso wie die der Nibelungen – von den Nazis missbraucht und auf den Kopf gestellt worden war, wieder bundesweit Aufmerksamkeit erregt und für kontroverse Diskussionen gesorgt.

Nach dem großen Erfolg wird JUD SÜSS 2012 vor der Westseite des Wormser Kaiserdoms noch einmal gespielt. Und wer die Nibelungen-Festspiele kennt, weiß, dass es jedes Jahr etwas Neues zu sehen gibt. So können sich die Besucher 2012 auf neue namhafte Schauspieler und Eindrücke freuen. „Wie beim Nibelungenstoff werden wir auch diesmal mit der Geschichte weiter experimentieren, die Schwerpunkte verschieben, neue Erfahrungen einbringen“, so Dieter Wedel, „gerade im letzten Jahr haben wir eine Menge erfahren über die Macht der Märkte, ökonomische Zwänge und gewagte Transaktionen. Wir haben in der Geschichte des Finanziers Joseph Süß Oppenheimer frappierende Parallelen zur Gegenwart entdeckt.“

Die Vorurteile und Vorverurteilungen, die Suche nach einem Sündenbock, infame Kampagnen in verschiedenen Medien gegen eine bestimmte Person beobachtet man fast täglich. Urteile werden gefällt, ohne dass überhaupt Anklage erhoben wird. Und wenn die Jagd erst einmal eröffnet ist, wenn eine Person in das Fadenkreuz verschiedener Interessen gerät, wenn das allgemeine, durchaus berechtigte Misstrauen gegen Banken und Finanzjongleure den Jägern zu Hilfe kommt, dann ist der Gejagte kaum noch zu retten, auch wenn sich die Vorwürfe gegen ihn als völlig haltlos erweisen – so wie damals bei Joseph Süß Oppenheimer.

„Auch für 2012 ist es wieder unsere Aufgabe“, sagt Wedel, „frei über den Stoff und die Figuren nachzudenken.“ 

  alle Tickets unter www.pfalzticket.de